Ensemble

Das ARTEMiS Theater Ensemble präsentiert:

Kleine Eheverbrechen
von Eric-Emmanuel Schmitt

Die letzte Aufführung war am 14. Juli 2018 im Theater „Heppel&Ettlich“.
Weitere Spieltermine folgen in Kürze!

Kleine Eheverbrechen im Artemis Schauspielstudio München
Foto: © Galambos&Grall

Wie wäre es „Romeo und Julia“ ergangen, wenn sie nicht füreinander gestorben wären und sie nach 15 Jahren der Alltag eingeholt hätte?
Gilles kehrt aus dem Krankenhaus, in Begleitung von Lisa,  mit einer Amnesie in die gemeinsame Wohnung zurück.
Ist Lisa wirklich seine Frau? Wie kam es zu dieser Amnesie? Gibt es Geheimnisse, die die beiden voreinander verbergen?
Ein rasantes Spiel beginnt, auf der Suche nach der Wahrheit - komisch, dramatisch, heiter. Es lädt ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie weit man in der Liebe für die Liebe nach 15 Jahren Beziehung gehen darf, gehen kann, gehen soll…

Es spielen:  
Lisa – Edit Galambos | Gilles – Wilhelm Grall
Regie: Marlene Beck


Aufführungsrechte: Der Autor Eric-Emmanuel Schmitt wird von der Agentur Dominique Christophe, Paris, in Zusammenarbeit mit Theaterverlag Desch, Berlin, vertreten. | www.theater-verlag-desch.de

Presse:
Besprechung in den Haidhauser Nachrichten / Juni 2018
Kleine Eheverbrechen im Artemis Schauspielstudio München



Am 21. September 2018 im Altstadttheater in Ingolstadt

Helmut Qualtingers „Der Herr Karl“ mit Fritz Scheuermann und Josef Mittermayer

Regie: Marlene Beck

  Fritz Scheuermann gibt im Münsinger
Fritz Scheuermann gibt im Münsinger "Freiraum" den Herrn Karl. (Foto: Hartmut Pöstges)

Der „Herr Karl“ erzählt einem „jungen Menschen“, dem Zuschauer, seine Lebensgeschichte, während er bei der Arbeit im Lager eines Feinkostgeschäftes sitzt. Dabei entpuppt sich der Erzähler zunehmend als opportunistischer Mitläufer aus dem kleinbürgerlichen Milieu, der sich im wechselhaften Gang der österreichischen Geschichte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende der Besatzungszeit in den 1950er Jahren durchs Leben manövriert hat.

Der „Herr Karl“, wie er von Fritz Scheuermann interpretiert wird, ist eigentlich kein Grantler des altproletarischen Formates mehr, sondern ein behutsam an die heutige Zeit angepasster Schlipsträger. Und damit suggeriert dieser Karl den sich stets durchlavierenden Anzugträger modernen Zuschnitts als Prototyp des immergültigen Spießers, sozusagen als Versuch einer Verschiebung ins Heute. 
Josef Mittermayer ordnet in der Figur eines Requisiteurs, der die Bühne für den Herrn Karl bereitet, den „Herrn Karl“ in die heutige Zeit ein, spannt einen Bogen zwischen der Vergangenheit und heutigen Ereignissen und zeigt, dass manche Dinge sich leider seit jener Zeit nicht geändert haben. Ein Stück, das aktueller ist denn je.

Presse:
Helmut Qualtingers Kunstfigur "Der Herr Karl": Er lebt


Edit Galambos undDie ganzen Wahrheiten - Artemis Schauspielstudio München
Edit Galambos und Fritz Scheuermann 2014 in
„Die ganzen Wahrheiten“ von Sathyan Ramesh

 

Die Aufführungen sind der Höhepunkt der langen Reise. In diesen Tagen bin ich im Ausnahmezustand. Es wird geprobt, geprobt und geprobt. Gespielt, gespielt und gespielt. Alles andere tritt in den Hintergrund, wird untergeordnet und zur Nebensache erklärt. Ich stehe in der Rolle auf und frühstücke in ihr und lege mich mit ihr Schlafen.  Maria T.